waffensachkunde

Waffensachkunde – Lernsoftware für die Sachkundeprüfung nach § 7 WaffG. Barrierefrei, offline, EUPL-1.2.

/ CHANGELOG.md

9,6 KB Rohdatei

Änderungsverlauf

Alle nennenswerten Änderungen an dieser Anwendung stehen hier, neueste zuerst.

Das Format folgt Keep a Changelog, die Nummerierung Semantic Versioning:

  • Hauptnummer (1.0.0) — erst mit dem Abschluss der Barrierefreiheitsprüfung. Solange die Null vorn steht, ist der Funktionsumfang noch nicht vollständig.
  • Nebennummer (0.9.0) — neue Merkmale.
  • Fehlernummer (0.9.1) — nur Fehlerbehebungen.

Dieses Dokument sagt, was sich geändert hat — nicht, welche Merkmale es gibt und welche fehlen.

Jede veröffentlichte Fassung trägt ein Git-Etikett (v0.9.0) und ein Installationspaket unter app/release/. In der Anwendung selbst stehen Programmversion und Baustand unter „Systemzustand“ auf dem Startbildschirm; ein + hinter der Baukennung heißt, dass beim Bauen unversionierte Änderungen im Arbeitsbaum lagen.


[Unveröffentlicht]

Seit der Fassung 0.26.5 hat sich nichts geändert.

[0.26.5] — 2026-09-01

Der angekündigte Durchgang über die Antwortkommentare — mit einem anderen Ergebnis als erwartet. Der Befund, der ihn ausgelöst hat, war ein Messfehler.

Für die Öffentlichkeit

  • Zwei Erklärungen sagen jetzt auch, warum die übrige Antwortmöglichkeit nicht stimmt. Bei der Geltungsdauer eines Voreintrags und beim Mindestalter für Sportschützen stand bisher nur, was gilt — nicht, woran die naheliegende Verwechslung scheitert.

Behoben

  • Der Befund „224 von 471 Erklärungen benennen keine einzige Antwortmöglichkeit“ war falsch. Er zählte allein die Schreibweise „a)“. Der Hausstil kennt aber mehrere: „Antwort b“, „Zu c“, „Buchstabe d“ — und vor allem den Weg über den Gegenstand statt über den Buchstaben („die Armbrust scheitert am Lauf“).
  • Zwei Erklärungen ergänzt, bei denen eine Möglichkeit tatsächlich unbehandelt blieb: I.1-74 („6 Monate“ — das Gesetz nennt diese Frist an keiner Stelle, § 10 Abs. 1 Satz 3 kennt nur das Jahr) und I.2-23 („durch ein fachärztliches Gutachten“ — das gehört nach § 6 Abs. 2 zur persönlichen Eignung, und das Mindestalter des § 14 Abs. 1 ist keine Eignungsfrage).

Für die Werkbank

  • Die Messkette, Schritt für Schritt: 224 → 220 (eigene Nachzählung der Buchstabenform) → 111 (Optionen, die auch dem Gegenstand nach fehlen) → 33 (mit Buchstabenformen des Hausstils) → 8 (mit Wortstamm statt Wortgleichheit) → 0 (von Hand nachgesehen: alle acht waren angesprochen, unter anderem mit „Keine.“, „Nein.“, „Zulässig“ und „über Bord geworfen“). Übrig blieben nach der geschärften Prüfung genau zwei echte Fälle.
  • Jede Zwischenstufe war ein Fehler in meiner Messung, nicht im Bestand. „WBK“ gegen „Waffenbesitzkarte“, „Leuchtpunktvisiere“ gegen „Leuchtpunktvisier“, „Armbrust“ gegen „Armbrüste“, „Monats“ gegen „Monat“, „werfen“ gegen „geworfen“. Wer eine Textmenge mit Wortgleichheit misst, misst die eigene Wortliste.
  • Neue Prüfung optionen_pruefen in pruefe_erklaerungen.py. Sie verlangt, dass jede Antwortmöglichkeit vorkommt — mit ihrem Buchstaben oder mit ihrem Gegenstand. Umlaute werden gefaltet, Wortstämme statt Wortgleichheit verglichen, und eine Möglichkeit, die aus nichts als „Nein“ besteht, gilt als behandelt, sobald die Kurzfassung ein Urteil spricht: Sie ist die Verneinung der ganzen Frage, und ein Satz „Antwort c ist falsch“ brächte dort nichts, was nicht schon dastünde.
  • Gegengeprobt in beide Richtungen: Mit den zwei Ergänzungen meldet die Prüfung nichts; wird eine davon wieder herausgenommen, meldet sie genau diese Möglichkeit. 1854 Fundstellen, alle nachgewiesen.
  • Warum der Weg über den Gegenstand der bessere ist. Wer sich die Erklärung vorlesen lässt, hört bei „zu a)“ nichts, woran er sich erinnern könnte — der Buchstabe steht auf dem Bildschirm, nicht im Ohr. 341 der 471 Erklärungen gehen deshalb über die Sache. Eine Umstellung auf Buchstaben wäre eine Verschlechterung gewesen.
  • docs/stand.md trug die falsche Zahl seit 0.26.4 und ist berichtigt.
  • Zahlen: 1742 Vitest-Tests in 77 Dateien, 1854 Fundstellen (vorher 1853), ESLint ohne Warnung.

[0.26.4] — 2026-09-01

Die ersten Befunde aus der Prüfung, ob diese Software dem Stand der Technik entspricht. Acht Felder wurden gegen die heutige Fachliteratur und den Wettbewerb gehalten; hier stehen der eine echte Defekt und die drei Lücken mit dem besten Verhältnis von Nutzen zu Aufwand.

Für die Öffentlichkeit

  • Ein abgewähltes Kapitel bleibt auch auf dem zweiten Rechner abgewählt. Wer seinen Lernstand auf ein anderes Gerät überträgt, bekam dort bisher stillschweigend alle Kapitel zurück — auch die, die er für seine Prüfung gar nicht braucht. Die Prüfungsreife-Anzeige fiel dadurch um zwei Stufen, ohne dass etwas darauf hinwies.
  • Der Vergleich zweier Simulationen sagt jetzt, wann ein Unterschied nichts bedeutet. Ein Bogen zieht seine Fragen aus dem gesamten Bestand; zwei Läufe fallen deshalb schon durch die Ziehung auseinander, auch wenn sich am Wissen nichts geändert hat. Liegt der Unterschied darunter, steht das jetzt dabei — mit der Zahl der Fragen, um die es tatsächlich geht.
  • Das Handbuch erklärt, wie man eine frei zu formulierende Antwort aufbaut. 104 der 575 Fragen verlangen eine eigene Antwort, und sie werden von Menschen bewertet. Woran man erkennt, was verlangt ist, steht jetzt im Kapitel zur Lernsitzung.
  • Und es sagt, dass ein Nachteilsausgleich beantragt werden muss. Die Anwendung bietet die verlängerte Zeit zum Üben an. In der Prüfung ist sie kein Selbstläufer: Wer sie braucht, muss sie bei der Stelle beantragen, die seine Prüfung abnimmt. Das Kapitel zur Simulation sagt jetzt, wen man fragt und wonach.

Behoben

  • Die Kapitelabwahl reiste beim Übernehmen eines Profils nicht mit. profil-uebernehmen.ts las aus der Quelle nur name und pruefungstermin; kapitel_ausschluss steht als Spalte am Profil und nicht in einer Kindtabelle, wurde von der Schleife über KINDTABELLEN also nicht erfasst und fiel auf den Vorgabewert '[]' zurück. Die Folge ist in shared/verlust.ts seit jeher ausgerechnet: derselbe Bestand von 85,0 auf 71,9 Prozent, zwei Ampelstufen. Kein Test sah hin.
  • Der Laufvergleich meldete Rauschen als Fortschritt. „5 Prozentpunkte besser“ sind bei einem Bogen von 80 Fragen vier Fragen — weniger, als zwei Ziehungen aus demselben Bestand ohnehin auseinanderliegen.

Für die Werkbank

  • Der Defekt saß im Weg, den das Handbuch selbst empfiehlt. Zwei Geräte über die Sicherungsdatei zu verbinden ist die dokumentierte Lösung; genau dort ging die Abwahl verloren. Die neue Wache setzt in der Quelle kapitel_ausschluss = '["IV"]' und prüft es am Ziel nach.
  • Die Abfrage greift nur, wenn die Quelle die Spalte kennt. Eine Sicherung von vor 0.20.0 hat sie nicht; dort ist „nichts abgewählt“ die richtige Annahme. Der vorhandene Test über ältere Quellen bleibt grün.
  • Warum die binomiale Streuung hier trägt, obwohl der Reifegrad sie ausschlägt. entscheidung-reifegrad.md Abschnitt 5 lehnt eine Bestehenswahrscheinlichkeit ab, weil die Trefferchancen je Frage zweigipflig verteilt sind. Das trifft eine Prognose. Beim bereits gezogenen Bogen hebt sich die Zweigipfligkeit auf: Eine zufällig gezogene Frage zu beantworten ist selbst ein Bernoulli-Versuch mit der mittleren Trefferchance. Mit 200 000 Läufen gegen die in der Notiz beschriebene Verteilung nachgerechnet — bei 85, 70 und 50 Prozent gefestigter Fragen lag die gemessene Streuung jedes Mal unter der binomialen (11,63 zu 12,51 · 15,36 zu 16,87 · 16,97 zu 18,73). Die Endlichkeitskorrektur bliebe zusätzlich draußen. Die Schätzung ist also die vorsichtige Seite.
  • Ein bestehender Test musste seine Erwartung ändern, und das ist der Befund. verlaufsvergleich.test.ts prüfte mit toEqual([]), dass es keine Vorbehalte gibt — an Werten, die selbst ein Rauschfall sind: 80 Fragen, 75 gegen 80 Prozent. Die Zusicherung war zu weit gefasst; sie prüft jetzt, was ihr Name verspricht.
  • Die Zahlen im Handbuch sind an den Katalog gebunden. tests/hilfe-zahlen.test.ts zählt die 104 offenen Fragen und ihre Anfangswörter (26 „Was“, 25 „Welche“, 7 „Wie“, je 5 „Wann“ und „Nennen Sie“) bei jedem Lauf nach und liest die Zahlen aus dem Handbuchtext selbst, nicht aus einer zweiten Liste daneben. Gegengeprobt: eine verstellte Ziffer macht ihn rot.
  • Der Entwurf zum Handbuch war zuerst falsch. Er nannte „Erläutern Sie …“ als Beispiel einer Fragestellung — nachgezählt kommt das Wort im ganzen Katalog nicht vor. Und die Regel „zählen Sie, wie viele Punkte gefragt sind“ galt nur für 5 von 104 Fragen. Beides steht jetzt so da, wie es gemessen ist.
  • Nachteilsausgleich: nachgeschlagen statt behauptet. data-pipeline/gesetz.py --suche findet das Wort in keinem der beigelegten Gesetze. Genannt sind deshalb nur belegte Stellen: § 2 Absatz 1 AWaffV (die zuständige Behörde bildet die Prüfungsausschüsse), § 3 Absatz 5 (schießsportliche Vereine dürfen für ihre Mitglieder prüfen), § 2 Absatz 3 (theoretischer und praktischer Teil) und § 2 Absatz 5 (Wiederholung, Frist möglich).
  • Zahlen: 1742 Vitest-Tests in 77 Dateien (vorher 1734), ESLint ohne Warnung.

Fruehere Fassungen sind in dieser Ausgabe nicht einzeln aufgefuehrt. Die Entwicklung bis zum 31.08.2026 ist im Ausgangs-Commit dieses Archivs zusammengefasst.