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Datenschutzerklärung zur Waffensachkunde-Lernsoftware

Kein Konto, keine Telemetrie, kein Server: Die Waffensachkunde-Lernsoftware verarbeitet alles ausschließlich lokal auf Ihrem Gerät. Die vollständige, nachprüfbare Datenschutzerklärung (Fassung 1.8, Stand 03.09.2026).

Datenschutzerklärung zur Waffensachkunde-Lernsoftware

Kurz vorweg, in einem Absatz: Diese Anwendung läuft vollständig auf Ihrem Rechner. Sie sendet nichts, sie empfängt nichts, sie hat kein Konto, keine Anmeldung und keine Telemetrie. Es gibt keinen Server, auf dem etwas von Ihnen läge, und deshalb auch niemanden, der etwas über Sie auswerten könnte. Alles, was beim Lernen entsteht — welche Fragen Sie beantwortet haben, wie oft, wie schnell und mit welchem Ergebnis —, bleibt in einer Datei in Ihrem Benutzerprofil. Sie bestimmen allein, ob diese Datei jemals Ihren Rechner verlässt. Der Rest dieser Erklärung sagt Ihnen, woran Sie das nachprüfen können, was genau in dieser Datei steht, wie Sie sie wieder loswerden, und an welchen wenigen Stellen doch etwas nach außen geht.

1. Wer verantwortlich ist

Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist:

Olaf Willerding

E-Mail: Olaf@olaf-willerding.de

Das ist der einzige Weg, mich zu erreichen. Es gibt bewusst keine Telefonnummer und kein Kontaktformular: Ein Formular bräuchte einen Server, der Ihre Eingaben entgegennimmt — und damit die erste Stelle, an der etwas über Sie gespeichert würde. Eine E-Mail-Adresse ist der schlankere Weg und erfüllt zugleich die Anforderung an einen barrierefreien Rückmeldekanal, den diese Anwendung ohnehin vorhalten muss.

Auf eine E-Mail bekommen Sie eine Antwort innerhalb eines Monats.

Die ladungsfähige Anschrift steht im Impressum der Webseite, auf der diese Erklärung liegt: olaf-willerding.de — Impressum. Sie ist dort einmal geführt und nicht hier zusätzlich, damit beide Angaben nicht auseinanderlaufen können.

Datenschutzbeauftragter: Es ist keiner benannt und keiner zu benennen. Die Voraussetzungen des Art. 37 DSGVO und des § 38 BDSG liegen nicht vor: Es gibt keine Beschäftigten, die ständig mit Verarbeitung befasst wären, keine umfangreiche Verarbeitung besonderer Kategorien und keine systematische Überwachung. Anfragen richten Sie an die E-Mail-Adresse oben.

2. Woran Sie die Aussagen dieser Erklärung nachprüfen können

Fast jede Datenschutzerklärung behauptet etwas über die eigene Software. Diese hier soll nachprüfbar sein. Der Quelltext der Anwendung ist offengelegt (European Union Public Licence 1.2) und öffentlich einsehbar unter https://olaf-willerding.de/quelltext. Wer selbst nachsehen will, findet die Belege an folgenden Stellen — die Dateinamen sind bewusst mit angegeben:

Aussage Wo Sie es nachsehen Was Sie finden
Es gibt keinen Netzverkehr app/src/ Eine Suche nach fetch(, net.request, https.get, XMLHttpRequest und WebSocket über den gesamten ausgelieferten Quelltext liefert einen einzigen Treffer — und der steht in einem Kommentar, der den Entwicklungsserver beschreibt. Keine einzige Aufrufstelle.
Selbst ein Fehler könnte nichts senden app/src/shared/csp.ts Die Inhaltssicherheitsrichtlinie steht im ausgelieferten Zustand auf default-src 'none' und connect-src 'self'. Verbindungen nach außen sind damit nicht bloß nicht programmiert, sie sind zusätzlich vom Programm selbst untersagt.
Es werden keine Geräte angesprochen app/src/main/sicherheit.ts Drei Handhaben lehnen ausnahmslos ab: setPermissionRequestHandler ruft immer callback(false), setPermissionCheckHandler gibt immer false zurück, setDevicePermissionHandler ebenfalls.
Die Rechtschreibprüfung ist abgeschaltet app/src/main/fenster.ts spellcheck: false, mit dem Grund als Kommentar daneben.
Fremde Fenster und Einbettungen sind gesperrt app/src/main/sicherheit.ts will-navigate und will-redirect blockieren jedes Ziel außer der eigenen Oberfläche; will-attach-webview wird abgebrochen; frame-src und frame-ancestors stehen auf 'none'.
Der Fehlermeldetext enthält nichts über Sie app/src/shared/meldetext.ts Der Baustein nimmt einzelne Felder entgegen statt ganzer Zustandsobjekte — damit kann nichts versehentlich mitreisen. Näheres in Abschnitt 10.3.

Ehrlich dazugesagt: Was zur Laufzeit erzwungen wird, sind die Berechtigungssperren, die Navigationssperren und die Inhaltssicherheitsrichtlinie. Dass es keine Netzaufrufe gibt, war bis Fassung 0.24.1 dagegen ein bloß gemessener Befund am Quelltext — es gab keinen Test, der beim nächsten Umbau rot geworden wäre. Seit Fassung 0.24.2 gibt es ihn: app/tests/offline.test.ts liest bei jedem Testlauf jede ausgelieferte Quelldatei und schlägt an, sobald einer dieser Aufrufe darin auftaucht — und ebenso, wenn der Weg zum Systembrowser irgendwo anders als in app/src/main/sicherheit.ts benutzt wird. Aus „nachgezählt, nicht bewacht" ist damit „bewacht" geworden.

3. Welche Daten überhaupt entstehen

Beim Benutzen der Anwendung entstehen Daten — nur eben ausschließlich auf Ihrem Gerät. Damit Sie wissen, worüber wir reden, hier vollständig, was gespeichert wird:

3.1 Angaben, die Sie selbst eingeben

  • Profilname. Sie legen ein Lernprofil an und geben ihm einen Namen. Mehrere Personen können sich so eine Installation teilen. Was Sie dort eintragen, ist Ihre Entscheidung — „Ich“, „Kurs Mai“ oder Ihr bürgerlicher Name. Die Anwendung fragt nichts nach und prüft nichts nach.
  • Prüfungstermin, falls Sie einen eintragen. Er steuert nur, wie eng die Wiederholungen gelegt werden.
  • Freitextantworten. Der amtliche Katalog enthält offene Fragen. Was Sie dort hineinschreiben, wird gespeichert, damit Sie beim nächsten Mal Ihre eigene frühere Antwort wiedersehen. Es wird nicht ausgewertet und nicht bewertet — Sie bewerten selbst.
  • Einstellungen: Farbschema, Anzeigegröße, ob vorgelesen wird, ob Tastenkürzel angezeigt werden und Ähnliches.

3.2 Angaben, die beim Lernen anfallen

  • Zu jeder Frage: Zahl der Versuche, Zahl der richtigen Antworten, Zeitpunkt der letzten Antwort, der errechnete nächste Wiedervorlagetermin, ob Sie sie auf die Merkliste gesetzt haben, Ihre letzte Selbsteinschätzung.
  • Eine vollständige Antworthistorie: je Antwort Zeitpunkt, richtig oder falsch, Selbsteinschätzung, benötigte Zeit in Millisekunden, die gewählten Antwortbuchstaben und gegebenenfalls Ihr Freitext.
  • Zu jedem Prüfungslauf: Zeitpunkt, gewähltes Prüfungsprofil, Anzahl der Fragen, Anzahl richtiger Antworten, Quote, Urteil und Dauer — seit Fassung 0.23.0 zusätzlich: wie viele Fragen unbeantwortet blieben, ob die Zeit ablief, das Ergebnis je Themenbereich und die Bestehensgrenze, die für diesen Lauf galt. Die Bereichsergebnisse sind die aussagekräftigste dieser Angaben: Wer sie liest, sieht nicht nur, wie gut jemand abgeschnitten hat, sondern worin er schwach ist. Sie entstehen, damit die Anwendung wiederkehrende Lücken benennen kann, und sie bleiben wie alles andere auf dem Rechner.
  • Ein unterbrochener Prüfungsbogen, damit ein abgestürztes oder geschlossenes Fenster nicht zwei Stunden Arbeit vernichtet.

Das sind unbestreitbar personenbezogene Daten im Sinne von Art. 4 Nr. 1 DSGVO: Wer sie liest, erfährt, wie gut jemand vorbereitet ist. Genau deshalb werden sie so behandelt, wie sie behandelt werden — sie bleiben da, wo sie entstehen.

3.3 Was ausdrücklich nicht entsteht

Kein Konto, kein Benutzername für einen Dienst, kein Passwort, keine E-Mail-Adresse, keine Gerätekennung, keine Werbe-ID, keine IP-Adresse, keine übermittelten Absturzberichte, keine Nutzungsstatistik, keine Sitzungsdauer für Dritte, keine Standortdaten, kein Zugriff auf Kamera, Mikrofon, Adressbuch, Kalender oder sonstige Geräte. Nichts davon wird abgefragt, und nichts davon wäre technisch erreichbar (Abschnitt 2).

Eine Genauigkeit dazu: Technische Fehler schreibt die Anwendung sehr wohl mit — aber ausschließlich in eine Datei auf Ihrem Rechner, die niemand abholt. Was darin steht und was ausdrücklich nicht, sagt Abschnitt 4.4a.

4. Wo diese Daten liegen — und wie Sie den Ort finden

4.1 Der Lernstand

Alles aus Abschnitt 3.1 und 3.2 steht in einer einzigen Datenbankdatei:

lernstand.db

Sie liegt im Anwendungsdatenordner Ihres Benutzerkontos:

  • Windows: %APPDATA%\Waffensachkunde Lernsoftware\ In den Datei-Explorer eingeben: %APPDATA%\Waffensachkunde Lernsoftware — die Umgebungsvariable löst sich auf, üblicherweise nach C:\Users\<Ihr Name>\AppData\Roaming\….
  • macOS: ~/Library/Application Support/Waffensachkunde Lernsoftware/ Im Finder über „Gehe zu“ → „Gehe zum Ordner…“ und diesen Pfad einfügen; der Ordner Library ist standardmäßig ausgeblendet.

Es ist eine gewöhnliche SQLite-Datei. Sie können sie kopieren, verschieben, sichern und löschen wie jede andere Datei.

4.2 Die Einstellungen

einstellungen.json

Im selben Ordner. Eine kleine Textdatei mit Ihren Einstellungen. Vollständig aufgezählt, weil eine halbe Aufzählung schlechter ist als keine: Farbschema, Anzeigegröße, Textabstand, Sprechtempo, die Schalter für Sprachausgabe und Tastenkürzel, die beiden Schwierigkeitsregler („Antwortmöglichkeiten mischen“, „Anzahl richtiger Antworten verbergen“), wie viele Fragen eine Lernsitzung umfasst, das zuletzt gewählte Profil, ob die Frage nach Kapitel IV beim Erststart beantwortet wurde, Größe und Position des Fensters und der Zeitpunkt Ihrer letzten selbst angelegten Sicherung.

Die letzten beiden sind neu in dieser Aufzählung und stehen hier, weil sie Angaben über Sie sind: Wo Ihr Fenster steht, und wann Sie zuletzt gesichert haben. Die Anwendung braucht sie, um das Fenster wieder dort zu öffnen, wo Sie es hatten, und um in der Sicherungskarte sagen zu können, wann es zuletzt geschah statt es zu raten.

Lerndaten enthält die Datei nicht: keine Antwort, kein Fortschritt, kein Fragentext.

4.3 Sicherungsdateien, die Sie selbst anlegen

Über „Lernstand sichern und übertragen“ schreibt die Anwendung Ihren gesamten Lernstand — alle Profile, alle Antworten, alle Merklisten, alle Prüfungsläufe — in eine einzige Datei mit der Endung .wsklernstand.

Seit Fassung 0.27.0 stehen zusätzlich Ihre Einstellungen darin, damit sie auf einem zweiten Rechner nicht von Hand nachgestellt werden müssen: Farbschema, Anzeigegröße, Textabstand, ob und wie schnell vorgelesen wird, die Zifferntasten, der Sitzungsumfang und die beiden Schwierigkeitsregler. Nicht mitgeschrieben werden die zuletzt gewählte Profilnummer, die Fenstergröße, der Zeitpunkt Ihrer letzten Sicherung und der Merker über die Erststart-Frage — die gehören zu dem Rechner, auf dem sie entstanden sind, und nicht zu Ihnen. Beim Einspielen gelten die mitgereisten Einstellungen sofort. Der Vorschlag ist Ihr Dokumentenordner und ein Name der Form Waffensachkunde-Lernstand-<Zeitstempel>.wsklernstand; wohin die Datei tatsächlich geht, entscheiden Sie im Speicherdialog. Sie ist nicht verschlüsselt. Wer sie hat, hat Ihren Lernstand — behandeln Sie sie entsprechend, wenn Sie sie auf einen USB-Stick legen oder verschicken.

4.4 Sicherheitskopien, die die Anwendung selbst anlegt

Das ist der Punkt, den man leicht übersieht, und deshalb steht er hier ausdrücklich: Die Anwendung legt in vier Fällen ungefragt Kopien Ihres Lernstandes an.

Vor dem Einspielen einer Sicherung. Sonst wäre ein versehentliches Einspielen unumkehrbar. Diese Kopien heißen

Lernstand-vor-dem-Einspielen-<Zeitstempel>.wsklernstand

und liegen im Anwendungsdatenordner aus Abschnitt 4.1. Es werden immer nur die drei jüngsten aufbewahrt; ältere löscht die Anwendung selbst. Zusätzlich entsteht während des Einspielens kurzzeitig eine Prüfkopie (einspielen-pruefkopie.db), die anschließend wieder verschwindet.

Vor dem Dazunehmen eines einzelnen Profils. Derselbe Grund, ein anderer Weg: Wer über „Ein Profil dazunehmen“ ein Profil aus einer fremden Sicherung übernimmt, schreibt in seine laufende Datenbank. Auch das ist nicht umkehrbar, also entsteht vorher eine vollständige Kopie:

Lernstand-vor-dem-Uebernehmen-<Zeitstempel>.wsklernstand

Ebenfalls im Anwendungsdatenordner aus Abschnitt 4.1, ebenfalls nur die drei jüngsten.

Vor dem Zurücksetzen und vor dem Löschen eines Profils. „Neu anfangen“ und das Löschen eines Profils vernichten Daten; deshalb entsteht vorher eine vollständige Kopie:

sicherungen\Lernstand-vor-dem-Verwerfen-<Zeitstempel>.wsklernstand

Sie liegt im Unterordner sicherungen des Anwendungsdatenordners aus Abschnitt 4.1. Auch hier bleiben nur die drei jüngsten liegen. Anders als die Wochenkopie ist diese eine Bedingung und keine Zugabe: Lässt sie sich nicht schreiben, unterbleibt der Schritt, und es wird nichts vernichtet.

Einmal wöchentlich beim Beenden. Damit ein Datenverlust nicht jeden trifft, der die Sicherungskarte nie geöffnet hat, legt die Anwendung höchstens einmal je Woche beim Schließen eine Kopie an:

sicherungen\Lernstand-selbsttaetig-<Zeitstempel>.wsklernstand

Der Unterordner sicherungen liegt im Anwendungsdatenordner aus Abschnitt 4.1. Auch hier bleiben nur die drei jüngsten liegen. Diese Kopien enthalten denselben vollständigen Lernstand wie eine Sicherung, die Sie selbst anlegen — sie liegen aber auf derselben Festplatte und ersetzen deshalb keine Sicherung, die Sie anderswo aufheben. Übertragen wird nichts.

Wenn Sie Ihren Lernstand restlos loswerden wollen, gehören diese Kopien mitgelöscht. Abschnitt 7 sagt, wie.

4.4a Das Fehlerprotokoll

fehlerprotokoll.txt

Im Anwendungsdatenordner aus Abschnitt 4.1. Eine Textdatei, in die die Anwendung technische Fehler schreibt: einen abgestürzten Programmteil, eine fehlgeschlagene Ausnahme, einen misslungenen Start. Sie ist auf 256 Kilobyte begrenzt; läuft sie über, wird die ältere Hälfte weggeschnitten.

Was darin nicht steht: kein Profilname, kein Lernstand, keine Ihrer Antworten. Pfadangaben werden von der Anwendung bereinigt, bevor sie hineingeschrieben werden — Ihr Anmeldename wird durch <Benutzer> ersetzt.

Diese Datei wird nicht übertragen. Es gibt keinen Absturzbericht, der irgendwohin ginge, und keinen Weg, auf dem die Anwendung sie versenden könnte (Abschnitt 2). Wenn Sie einen Absturz melden wollen, können Sie sie von Hand anhängen — der Ablageort steht in der Anwendung unter „Systemzustand“.

4.5 PDF-Ausgaben, die Sie selbst speichern

Fragenlisten, Fehlerprotokolle und Lernberichte lassen sich als PDF speichern. Auch hier fragt die Anwendung, wohin — vorgeschlagen wird der Dokumentenordner. Ein Lernbericht enthält Ihren Profilnamen und Ihren Lernstand. Was Sie mit der Datei tun, liegt bei Ihnen; die Anwendung tut damit nichts weiter.

4.6 Ein Hinweis zur Store-Fassung

Auch die Store-Fassung legt Ihre Daten an demselben Ort ab wie das gewöhnliche Installationsprogramm — an dem in Abschnitt 4.1 genannten Pfad.

Das ist keine Vermutung. Windows kann den Anwendungsdatenordner eines Store-Pakets in einen paketeigenen Bereich umlenken, üblicherweise unterhalb von %LOCALAPPDATA%\Packages\. Für diese Anwendung tut es das nicht: Gemessen am fertigen Store-Paket, während es lief, wurde die Datenbank unter %APPDATA%\Waffensachkunde Lernsoftware\ geöffnet und beschrieben; im paketeigenen Bereich lagen ausschließlich Dateien, die Windows selbst dort anlegt.

Zwei Folgen, die Sie kennen sollten. Erstens finden Sie Ihre Daten immer unter dem Pfad aus 4.1, gleich woher Sie die Anwendung haben. Zweitens teilen sich beide Fassungen denselben Lernstand: Wer vom Installationsprogramm zur Store-Fassung wechselt, findet seinen Fortschritt wieder — und wer eine der beiden entfernt, verliert die Daten der anderen nicht. Was das für die Deinstallation bedeutet, steht in Abschnitt 7.4.

5. Es wird nichts übertragen — was das genau heißt

Die Anwendung baut von sich aus keine Verbindung ins Netz auf. Nicht beim Start, nicht beim Lernen, nicht im Hintergrund, nicht beim Beenden.

Was daraus folgt:

  • Ich erhalte nichts. Ich weiß nicht, ob Sie diese Anwendung benutzen, wie oft, wie lange, mit welchem Ergebnis oder ob Sie die Prüfung bestanden haben. Es gibt keinen Server, der das entgegennehmen könnte.
  • Es gibt keine Auftragsverarbeiter. Kein Hosting, kein Analysedienst, kein Absturzmelder, keine Karten, keine Schriftarten aus dem Netz, keine eingebetteten Videos, kein Werbenetzwerk. Verträge zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO gibt es nicht, weil es keine Auftragsverarbeitung gibt.
  • Es gibt keine Übermittlung in Drittländer durch die Anwendung. Damit stellen sich die Fragen der Art. 44 ff. DSGVO für die Anwendung nicht.
  • Es gibt keine automatische Aktualisierung. Die Anwendung sieht nicht nach, ob es eine neuere Fassung gibt. (Über den Store aktualisiert Windows das Paket — dazu Abschnitt 10.4.)
  • Es gibt keine Prüfung, ob der Fragenkatalog noch aktuell ist. Das wäre bequem, würde aber bedeuten, dass Ihr Rechner beim Start eine Seite des Bundesverwaltungsamtes abruft und dabei Ihre IP-Adresse hinterlässt. Das ist bewusst nicht gebaut worden. Stattdessen nennt die Anwendung unter „Über diese Software“ das Datum des Katalogstandes, damit Sie selbst beurteilen können, wie alt der Inhalt ist.

Das eindrücklichste Beispiel, wie weit diese Zusage reicht: Die Rechtschreibprüfung ist im gesamten Fenster abgeschaltet — auch im Textfeld der offenen Fragen, also ausgerechnet dort, wo sie am nützlichsten wäre. Der Grund steht als Kommentar im Quelltext und im Handbuch der Anwendung: Chromium lädt seine Wörterbücher bei Bedarf aus dem Netz nach. Ein Wörterbuch-Download wäre harmlos und verriete nichts über Ihre Eingaben — aber er wäre eine Verbindung, und die Zusage „diese Anwendung überträgt nichts“ soll ohne Ausnahme gelten. Lieber die unbequeme Wahrheit als das kleine Sternchen.

Zur Sprachausgabe, die es in der Anwendung gibt: Sie benutzt die Stimmen Ihres Betriebssystems. Der vorzulesende Text wird dabei an den Sprachdienst des Systems übergeben — unter Windows und macOS sind das die lokal installierten Stimmen. Was Ihr Betriebssystem intern damit macht, richtet sich nach dessen eigenen Einstellungen und Datenschutzbestimmungen, nicht nach dieser Anwendung. Wenn Sie das ausschließen wollen: Die Sprachausgabe ist ab Werk ausgeschaltet und bleibt es, bis Sie sie einschalten.

6. Auf welcher Rechtsgrundlage das geschieht

Diese Frage ist ehrlicher zu beantworten als üblich, denn sie hat einen Haken.

Für mich als Anbieter: Ich verarbeite keine personenbezogenen Daten von Nutzerinnen und Nutzern der Anwendung. Es gibt keine Verarbeitung, die einer Rechtsgrundlage bedürfte — und deshalb wäre es unredlich, hier eine Reihe von Artikeln aufzuzählen, um Gründlichkeit vorzutäuschen.

Zwei Ausnahmen, bei denen ich tatsächlich etwas verarbeite:

  • Wenn Sie mir schreiben. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — mein berechtigtes Interesse, auf eine an mich gerichtete Nachricht antworten zu können; bei Anfragen zur Barrierefreiheit tritt Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO hinzu, soweit eine rechtliche Auskunftspflicht besteht. Näheres in Abschnitt 10.3.
  • Wenn Sie diese Seite aufrufen. Der Webspace, auf dem diese Erklärung liegt, verarbeitet dabei technisch notwendige Verbindungsdaten. Näheres in Abschnitt 10.5.

Für die Verarbeitung auf Ihrem Gerät: Was die Anwendung lokal speichert, verarbeiten Sie — für Ihre eigenen persönlichen Zwecke, auf Ihrem eigenen Gerät, unter Ihrer alleinigen Kontrolle. Für solche ausschließlich persönlichen Tätigkeiten gilt die Datenschutz-Grundverordnung nach ihrem Art. 2 Abs. 2 lit. c ohnehin nicht. Ich bin für diese Daten nicht Verantwortlicher, weil ich weder über die Zwecke noch über die Mittel ihrer Verarbeitung entscheide, sobald die Anwendung auf Ihrem Rechner läuft — ich kann nicht einmal feststellen, dass es sie gibt.

Der Vollständigkeit halber, weil die Frage kommt: Es wird keine Einwilligung abgefragt, und es fehlt auch keine. Eine Einwilligung wäre einzuholen für Zugriffe auf Ihre Endeinrichtung, die nicht unbedingt erforderlich sind (§ 25 TDDDG, früher § 25 TTDSG). Das Speichern des Lernstands ist unbedingt erforderlich, um genau die Funktion zu erbringen, die Sie angefordert haben — ohne ihn gäbe es weder Wiedervorlage noch Statistik noch die Möglichkeit, morgen dort weiterzumachen, wo Sie heute aufgehört haben. Ein Zustimmungsbanner für die eigene Arbeitsdatei wäre eine Formalie ohne Erkenntniswert.

7. Wie lange die Daten bleiben — und wie Sie sie löschen

Speicherdauer: unbefristet, bis Sie sie löschen. Es gibt keine automatische Löschung nach 30, 90 oder 365 Tagen, und das ist Absicht: Die Antworthistorie ist die Grundlage der Wiedervorlage. Würde sie stillschweigend gekürzt, rechnete die Anwendung mit falschen Zahlen, und Sie bekämen Fragen zu früh oder zu spät wieder vorgelegt. Eine Software, die Ihre Daten hinter Ihrem Rücken wegwirft, wäre nicht datensparsam, sondern unzuverlässig.

Sie haben vier Wege, und sie greifen unterschiedlich weit:

7.1 Lernstand eines Profils zurücksetzen

Auf dem Startbildschirm unter „Neu anfangen“. Setzt den Lernstand des gewählten Profils vollständig zurück: Antworthistorie, Merkliste, Wiedervorlagetermine, Prüfungsläufe. Das Profil selbst mit Name und Prüfungstermin bleibt bestehen. Der Vorgang ist endgültig und wird vorher noch einmal abgefragt.

7.2 Profil löschen

Auf dem Startbildschirm unter „Einstellungen“. Löscht das Profil samt Name, Prüfungstermin, gesamter Antworthistorie, Merkliste, Prüfungsverlauf und einem etwaigen unterbrochenen Bogen. Die Datenbank ist so aufgebaut, dass abhängige Zeilen mitgehen (ON DELETE CASCADE) — es bleiben keine verwaisten Reste zu einem gelöschten Profil zurück.

7.3 Alles löschen, ohne die Anwendung zu deinstallieren

Anwendung schließen, dann im Ordner aus Abschnitt 4.1 löschen:

  • lernstand.db — der gesamte Lernstand aller Profile
  • einstellungen.json — die Einstellungen
  • alle Dateien Lernstand-vor-dem-Einspielen-*.wsklernstand — die Sicherheitskopien aus Abschnitt 4.4
  • alle Dateien Lernstand-vor-dem-Uebernehmen-*.wsklernstand — die Sicherheitskopien vor dem Dazunehmen eines Profils, ebenfalls Abschnitt 4.4
  • den ganzen Unterordner sicherungen — die wöchentlichen Kopien und die Kopien vor dem Zurücksetzen (Lernstand-vor-dem-Verwerfen-*.wsklernstand), beide aus Abschnitt 4.4
  • fehlerprotokoll.txt — die technischen Fehlermeldungen aus Abschnitt 4.4a
  • gegebenenfalls einspielen-pruefkopie.db, falls ein Einspielvorgang abgebrochen wurde
  • gegebenenfalls lernstand.db.beschaedigt-* samt -wal und -shm, falls eine beschädigte Datei einmal beiseitegelegt wurde

Beim nächsten Start ist die Anwendung im Auslieferungszustand und legt die Dateien neu an.

Vergessen Sie die selbst gespeicherten Dateien nicht: Sicherungen mit der Endung .wsklernstand und exportierte PDF-Dateien liegen dort, wohin Sie sie gespeichert haben — üblicherweise im Dokumentenordner. Die Anwendung weiß nicht, wo sie sind, und kann sie nicht mitlöschen.

7.4 Deinstallation

Hier ist eine Eigenheit ehrlich zu benennen:

  • Windows (Installationsprogramm, .exe): Die Deinstallation entfernt das Programm, nicht aber Ihre Daten. Das ist so eingestellt (deleteAppDataOnUninstall: false) und zwar mit Absicht: Wer neu installiert oder auf eine neuere Fassung wechselt, soll seinen Lernstand wiederfinden und nicht wochenlange Arbeit durch ein Häkchen verlieren. Die Kehrseite ist, dass Ihre Daten nach der Deinstallation liegen bleiben. Wenn Sie sie loswerden wollen, gehen Sie nach der Deinstallation zusätzlich nach Abschnitt 7.3 vor.
  • Windows (Store-Fassung): Genauso — Ihre Daten bleiben liegen. Windows entfernt bei der Deinstallation eines Store-Pakets dessen paketeigenen Bereich; Ihr Lernstand liegt aber gar nicht dort, sondern an demselben Ort wie bei der .exe-Fassung (Abschnitt 4.6, am Paket gemessen). Wer die Store-Fassung deinstalliert und seine Daten loswerden will, muss deshalb ebenfalls zusätzlich nach Abschnitt 7.3 vorgehen. An dieser Stelle stand bis zum 28.08.2026 das Gegenteil — die Erklärung ging von einer Umlenkung aus, die es nicht gibt.
  • macOS: Das Programm in den Papierkorb zu ziehen, entfernt den Ordner ~/Library/Application Support/Waffensachkunde Lernsoftware/ nicht. Auch hier ist Abschnitt 7.3 der zusätzliche Schritt.

7.5 Wenn Sie mir geschrieben haben

E-Mails, die Sie mir senden, lösche ich, sobald das Anliegen erledigt ist und keine Aufbewahrungspflicht entgegensteht — bei einer Fehlermeldung zum Fragenkatalog kann das bedeuten, dass ich sie behalte, bis die Korrektur in einer veröffentlichten Fassung angekommen ist. Sie können jederzeit die Löschung verlangen; siehe Abschnitt 8.

8. Ihre Rechte — und was davon hier praktisch übrig bleibt

Ihnen stehen die Rechte aus Art. 15 bis 21 DSGVO zu. Sie stehen Ihnen uneingeschränkt zu, und diese Erklärung schränkt sie nicht ein. Nur läuft der größere Teil davon in diesem besonderen Fall ins Leere — nicht weil er verweigert würde, sondern weil es nichts gibt, worauf er zugreifen könnte. Das gehört so gesagt, statt es hinter fünf Absätzen Gesetzeszitat zu verstecken.

Art. 15 — Auskunft. Sie können jederzeit verlangen zu erfahren, welche Daten ich über Sie verarbeite. Die Antwort wird lauten: keine. Ich kann Ihnen nichts über Ihren Lernstand mitteilen, weil ich ihn nicht habe und ihn mir auch nicht beschaffen kann — er liegt auf Ihrem Rechner und ist mir technisch unerreichbar. Das ist keine Ausrede: Wenn ich Ihnen etwas über Ihren Lernstand sagen könnte, wäre diese ganze Erklärung falsch. Ausnahme: Haben Sie mir geschrieben, dann liegt Ihre E-Mail bei mir vor, und darüber gebe ich selbstverständlich Auskunft.

Art. 16 — Berichtigung. Betrifft nur Daten, die ich habe. An Ihrem Lernstand können ausschließlich Sie etwas ändern — direkt in der Anwendung.

Art. 17 — Löschung. Ihren Lernstand löschen Sie selbst, und zwar vollständig und ohne mich zu fragen; Abschnitt 7 beschreibt wie. Das ist mehr, als ein Löschungsverlangen bewirken könnte: Sie brauchen niemandes Zustimmung, niemandes Bearbeitungsfrist und niemandes gutes Zutun. Eine an mich gerichtete E-Mail lösche ich auf Verlangen.

Art. 18 — Einschränkung der Verarbeitung. Es gibt keine Verarbeitung durch mich, die einzuschränken wäre. Bezogen auf Ihre Korrespondenz gilt das Recht.

Art. 20 — Datenübertragbarkeit. Auch hier haben Sie faktisch mehr, als das Recht verspricht: Die Anwendung gibt Ihnen Ihren vollständigen Datenbestand auf Knopfdruck in einer einzigen Datei heraus („Sicherung speichern“, Abschnitt 4.3) — alle Profile, alle Antworten, alle Prüfungsläufe. Kein Antrag, keine Wartezeit, kein Format, das Ihnen jemand vorgibt. Zusätzlich ist lernstand.db eine gewöhnliche SQLite-Datei, die sich mit freier Software lesen und in jedes beliebige Format überführen lässt.

Art. 21 — Widerspruch. Ein Widerspruchsrecht besteht gegen Verarbeitungen auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO. Solche Verarbeitungen gibt es hier nur im Rahmen der Beantwortung Ihrer E-Mail. Es gibt insbesondere kein Direktmarketing, dem Sie widersprechen könnten — es gibt überhaupt keinen Verteiler.

Art. 22 — Automatisierte Entscheidungen. Es findet keine automatisierte Entscheidungsfindung mit rechtlicher Wirkung oder ähnlich erheblicher Beeinträchtigung statt. Der Vollständigkeit halber, weil es beim Lesen so aussehen könnte: Die Anwendung berechnet Wiedervorlagetermine (nach dem offengelegten Verfahren FSRS-6) und zeigt eine Einschätzung an, wie prüfungsreif Sie sind. Beides ist eine Rechnung, die auf Ihrem Gerät abläuft, die nur Sie sehen, und die niemandem gegenüber irgendeine Wirkung entfaltet. Über Ihre Zulassung zur Prüfung entscheidet die Behörde, nicht diese Software.

Art. 77 — Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde. Sie können sich unabhängig von allem Vorstehenden bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, insbesondere bei der Behörde Ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes. Eine Übersicht aller deutschen Aufsichtsbehörden führt der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit.

So üben Sie diese Rechte aus: formlos per E-Mail an Olaf@olaf-willerding.de. Sie bekommen eine Antwort innerhalb eines Monats. Es kostet nichts, und Sie müssen keinen Grund angeben.

9. Sicherheit Ihrer Daten

Auch das gehört ehrlich gesagt: Der Lernstand ist nicht verschlüsselt. lernstand.db und die Sicherungsdateien lassen sich von jedem lesen, der Zugriff auf Ihr Benutzerkonto oder auf die Dateien hat.

Das ist eine bewusste Abwägung, keine Nachlässigkeit. Eine Verschlüsselung bräuchte ein Kennwort. Ein vergessenes Kennwort hieße: Lernstand unwiederbringlich weg — und zwar bei einer Software, die nichts Geheimeres enthält als die Information, wie oft jemand eine Frage zum Waffenrecht falsch beantwortet hat. Ein Kennwortdialog vor jeder Lernsitzung wäre zudem eine zusätzliche Hürde für genau die Menschen, für die diese Anwendung barrierefrei gebaut ist.

Was Sie stattdessen tun können, wenn Ihnen daran liegt:

  • Ihr Benutzerkonto am Rechner mit einem Kennwort schützen — das trennt Sie bereits von anderen Personen am selben Gerät.
  • Die Laufwerksverschlüsselung des Betriebssystems einschalten (BitLocker unter Windows, FileVault unter macOS). Sie schützt auch alle anderen Dateien.
  • Sicherungsdateien mit der Endung .wsklernstand nicht ungeschützt auf einem USB-Stick herumliegen lassen und nicht unverschlüsselt per E-Mail verschicken.

Auf der Habenseite: Es gibt keinen Server, der gehackt werden könnte, keine Datenbank bei einem Anbieter, kein Datenleck, das Sie mitbeträfe, und keine Zugangsdaten, die anderswo wiederverwendet werden könnten. Das Risiko, das bei gewöhnlichen Lern-Apps am größten ist, existiert hier nicht.

10. Die Ausnahmen — die Stellen, an denen doch etwas nach außen geht

Eine Erklärung, die nur sagt „es geht nichts hinaus“, wäre bequem und an den Rändern unwahr. Hier sind alle Stellen, einzeln.

10.1 Die Quellenangabe zum Bundesverwaltungsamt

Unter „Über diese Software“ steht die Adresse des Bundesverwaltungsamtes (https://www.bva.bund.de/) als Herkunftsnachweis des amtlichen Fragenkatalogs. Das Urheberrecht verlangt diese Quellenangabe.

Sie ist kein anklickbarer Verweis. Die Adresse steht als reiner Text da — technisch in einem <code>-Element, nicht in einem Link. Ein Klick darauf tut nichts. Wenn Sie die Seite besuchen wollen, kopieren Sie die Adresse in Ihren Browser; dieser Schritt ist Absicht, damit niemand versehentlich eine Verbindung auslöst. Die Anwendung selbst ruft diese Adresse zu keinem Zeitpunkt ab — es gibt insbesondere keine Prüfung, ob dort ein neuerer Katalog liegt (siehe Abschnitt 5).

Sobald Sie die Adresse selbst in einem Browser aufrufen, gilt selbstverständlich das Datenschutzrecht des Bundesverwaltungsamtes und Ihres Browsers, nicht diese Erklärung. Die dortige Stelle sieht dann Ihre IP-Adresse und die üblichen Angaben Ihres Browsers. Darauf habe ich keinen Einfluss.

10.2 Der Verweis auf die Unterstützungsseite

Unter „Über diese Software“ gibt es einen Knopf, mit dem Sie eine Seite öffnen können, über die sich die Arbeit an dieser Anwendung freiwillig unterstützen lässt. Dazu gehört klar gesagt:

  • Der Knopf tut von sich aus nichts. Erst wenn Sie ihn drücken, wird Ihr Standardbrowser mit dieser einen Adresse gestartet. Die Anwendung selbst lädt dabei nichts, prüft nichts nach und meldet nichts; sie reicht die Adresse an das Betriebssystem weiter. Die Beschriftung des Knopfes sagt ausdrücklich, dass das Fenster verlassen wird — Sie sollen nicht überrascht werden.
  • Ab dem Klick sind Sie außerhalb dieser Anwendung. Es gilt dann die Datenschutzerklärung des dortigen Anbieters. Dieser sieht Ihre IP-Adresse, die Angaben Ihres Browsers und setzt möglicherweise Cookies; bei einer Zahlung verarbeitet er zusätzlich Ihre Zahlungsdaten. Ich erfahre davon nichts über die Anwendung — der Rückkanal existiert nicht. Was der Zahlungsdienst mir seinerseits anzeigt, richtet sich nach dessen Regeln.
  • Es wird nichts freigeschaltet. Eine Unterstützung ändert am Funktionsumfang nichts. Es gibt keinen Pro-Modus, keine Zusatzfunktion und keine Werbung, die man abstellen könnte. Wer nichts gibt, hat dieselbe Anwendung wie alle anderen. Das steht auch in der Anwendung selbst auf dem Bildschirm.
  • Es fragt nicht nach. Der Hinweis erscheint an einer einzigen Stelle und blendet sich nirgends von selbst ein — nicht nach der zehnten Frage, nicht nach der bestandenen Simulation, nie.

Die Adresse der Unterstützungsseite lautet: https://ko-fi.com/olafwillerding

Sie führt zu Ko-fi, einem Dienst, über den sich freiwillige Zuwendungen entgegennehmen lassen. Es gilt dort die Datenschutzerklärung von Ko-fi, die auf https://ko-fi.com/ erreichbar ist — ich habe darauf keinen Einfluss und kann für ihren Inhalt nicht einstehen. Der Betreiber von Ko-fi sitzt außerhalb Deutschlands; wer wissen möchte, wohin seine Daten dabei gelangen, findet das in der dortigen Erklärung. Wenn Sie das nicht möchten, drücken Sie den Knopf einfach nicht: Ohne Ihren Klick geschieht nichts, und an der Anwendung ändert sich dadurch nichts.

10.3 Wenn Sie mir schreiben

Sie entscheiden das, und Sie tun es außerhalb der Anwendung: Die Anwendung öffnet kein E-Mail-Programm und verschickt nichts. Sie kopieren eine Adresse und schreiben mir aus Ihrem eigenen Programm.

Wenn Sie das tun, verarbeite ich, was Sie mir schicken: Ihre Absenderadresse, Ihren Namen, soweit er in der Adresse oder der Signatur steht, den Text Ihrer Nachricht und die technischen Kopfzeilen der E-Mail. Ich verwende das ausschließlich zur Beantwortung. Weitergegeben wird nichts. Zur Speicherdauer siehe Abschnitt 7.5, zur Rechtsgrundlage Abschnitt 6.

Ehrlich dazu: Eine E-Mail läuft über den Server Ihres Anbieters und über den meines Anbieters. Das lässt sich nicht vermeiden; wer besonders vertrauliche Dinge mitteilen will, sollte den Weg entsprechend wählen.

Zur Fehlermeldung aus der Anwendung heraus. Wenn Sie zu einer Frage einen Fehler melden wollen, stellt die Anwendung einen kurzen Textblock zusammen, den Sie kopieren und in Ihre E-Mail einfügen können. Dieser Block enthält ausschließlich: die Kennung und die amtliche Nummer der Frage, die Seite in der amtlichen Vorlage, Herausgeber, Stand und eine gekürzte Prüfsumme des Fragenkatalogs sowie die Fassungs- und Baunummer des Programms.

Er enthält nicht: Ihren Profilnamen, Ihren Lernstand, Ihre gegebene Antwort, einen Zeitstempel, einen Dateipfad oder den Namen Ihres Rechners. Das ist nicht bloß so gemeint, sondern in der Bauart abgesichert: Der Baustein bekommt einzelne, benannte Felder übergeben und nicht ganze Zustandsobjekte, aus denen versehentlich mehr mitreisen könnte, als jemand wollte. Sie sehen den fertigen Text außerdem vollständig auf dem Bildschirm, bevor Sie ihn kopieren — Sie können ihn kürzen, ergänzen oder verwerfen.

10.4 Der Vertrieb über den Microsoft Store

Diesen Punkt vergessen die meisten Erklärungen, und er ist der einzige, bei dem regelmäßig Daten von Ihnen fließen, ohne dass Sie in der Anwendung irgendetwas tun.

Wenn Sie die Anwendung über den Microsoft Store beziehen, ist der Bezug selbst ein Vorgang zwischen Ihnen und Microsoft. Beim Suchen, Herunterladen, Installieren, Bewerten und beim automatischen Aktualisieren verarbeitet Microsoft Daten über Sie — je nach Einstellung etwa Ihr Microsoft-Konto, eine Gerätekennung, IP-Adresse, Land und Angaben darüber, welche Anwendung wann installiert oder aktualisiert wurde. Ob und wie oft aktualisiert wird, steuert Windows, nicht diese Anwendung.

Darauf habe ich keinen Einfluss. Ich kann diese Verarbeitung weder abschalten noch mitlesen. Ich erhalte von Microsoft lediglich aggregierte Angaben aus dem Partner Center — etwa Installationszahlen und abgegebene Bewertungen. Diese Angaben sind nicht auf einzelne Personen bezogen, und ich kann daraus nicht ableiten, wer die Anwendung benutzt.

Für diese Verarbeitung ist Microsoft verantwortlich. Maßgeblich ist deren Datenschutzerklärung, abrufbar unter https://privacy.microsoft.com/de-de/privacystatement.

Wer das vermeiden möchte: Die Anwendung wird auch außerhalb des Stores als gewöhnliches Installationsprogramm weitergegeben. Der Funktionsumfang ist derselbe.

10.5 Der Aufruf dieser Seite

Diese Erklärung liegt auf dem Webspace von ALL-INKL.COM – Neue Medien Münnich, Inhaber René Münnich, Hauptstraße 68, 02742 Friedersdorf. Wenn Sie diese Seite aufrufen, verarbeitet dessen Betreiber die dafür technisch notwendigen Verbindungsdaten — in der Regel Ihre IP-Adresse, Datum und Uhrzeit des Aufrufs, die aufgerufene Adresse und die Angaben Ihres Browsers. Das ist für die Auslieferung einer Webseite unvermeidbar. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse am sicheren und störungsfreien Betrieb).

Diese Seite setzt keine Cookies, bindet keine Schriftarten, Karten, Videos oder Skripte von Dritten ein und verwendet keine Reichweitenmessung.

11. Kinder und Jugendliche

Die Anwendung bereitet auf die Sachkundeprüfung nach § 7 des Waffengesetzes vor und richtet sich an Personen, die diese Prüfung ablegen wollen. Sie fragt kein Alter ab und braucht keines: Es werden keine Daten erhoben, für deren Verarbeitung eine Einwilligung nötig wäre, und es gibt keine Inhalte, die an ein Konto oder eine Altersfreigabe gebunden wären. Die Frage der Einwilligung eines Kindes nach Art. 8 DSGVO stellt sich hier nicht.

12. Änderungen dieser Erklärung

Diese Erklärung wird angepasst, wenn sich an der Anwendung etwas ändert, das hier beschrieben ist — insbesondere, wenn ein weiterer Weg nach außen hinzukäme, wenn sich der Speicherort der Daten änderte oder wenn ein neuer Vertriebsweg hinzukäme. Am Ende dieser Erklärung stehen Fassung und Stand; daran erkennen Sie, ob Sie eine aktuelle Fassung vor sich haben.

Es gibt keinen Verteiler und keine Benachrichtigung über Änderungen — dafür müsste ich Ihre Adresse haben, und genau das ist nicht der Fall. Die jeweils geltende Fassung finden Sie unter:

https://olaf-willerding.de/blog/datenschutz-waffensachkunde-lernsoftware

Eine rückwirkende Verschlechterung ist ausgeschlossen: Daten, die nie erhoben wurden, können durch eine spätere Fassung nicht nachträglich erhoben werden.

13. Stand dieser Erklärung

Fassung der Erklärung 1.8
Stand 03.09.2026
Gilt für die Anwendung ab Fassung 0.22.0
Verantwortlicher Olaf Willerding, Olaf@olaf-willerding.de

Die technischen Aussagen dieser Erklärung sind am Quelltext der Fassung 0.24.2 nachgeprüft. Der Quelltext steht unter der European Union Public Licence 1.2 und ist öffentlich einsehbar: https://olaf-willerding.de/quelltext. Dort lässt sich jede in Abschnitt 2 genannte Stelle selbst nachschlagen — ohne Konto, ohne Anmeldung und ohne Anfrage bei mir. Wer lieber mit Git arbeitet, holt sich alles mit git clone https://olaf-willerding.de/git/waffensachkunde.git. Wenn Sie etwas darin finden, das dieser Erklärung widerspricht, schreiben Sie mir — das wäre ein Fehler, den ich beheben will.